Therapie für Legasthenie (LRS)

Die Therapie ist ganzheitlich, es geht also nicht nur um besseres Lesen und Schreiben. Ich unterstütze das Kind auch dabei, sein Selbstbewusstsein wiederzufinden und günstige Lernstrategien anzuwenden. Verhaltenstherapeutische Elemente helfen, die Lernmotivation zu beflügeln.

In der Therapie üben wird mit den grundlegenden Dingen beginnen. Beispielsweise müssen Kinder mit einer Lese- oder Rechtschreibstörung oft zunächst die Buchstaben-Laut-Verknüpfungen sehr gut verinnerlichen. Legastheniker benötigen dafür meist viel mehr Zeit als andere Kinder. Erst danach folgt dann zum Beispiel ein Rechtschreibtraining.

 

Die Legasthenietherapie orientiert in Diagnostik und Therapie an der S3-Leitlinie zur Lese- und Rechtschreibstörung. Die Testung findet in entspannter Atmosphäre statt, ohne Zeit- oder Leistungsdruck. Abschließend erhalten die Eltern eine schriftliche Auswertung und eine Förderempfehlung. Selbstverständlich können sie alle Testunterlagen mitnehmen.

Am Ende der Therapie soll das Kind flüssig laut und leise lesen und dabei den Textinhalt gut verstehen. Beim Schreiben von Diktaten und Aufsätzen soll das Kind den Stand der Klassenkameraden ohne Legasthenie erreichen. Im Idealfall ist das Kind dann eine echte Leseratte!    

Aufgrund der Tatsache, dass die Fähigkeiten des Lesens und Schreibens als sogenannte Kulturtechniken in Schule und Gesellschaft eine sehr hohe Bewertung erfahren, können die oft tiefgreifenden Frustrationserlebnisse, die für das betroffene Kind mit einer unbehandelten Legasthenie oder Lernschwäche verbunden sind, zu schwerwiegenden psychosozialen Folgen führen.

Ich will die bestmögliche Förderung für jedes Kind anbieten und ihm Handlungskompetenz, strategisches Wissen, emotionale Sicherheit und einen optimalen, selbstbewussten Umgang mit seiner Lese-Rechtschreibschwäche oder Lernschwäche ermöglichen.

Mein Konzept stellt das Kind als ganzheitliches Wesen in den Mittelpunkt der Förderung. Anhand vorhandener Diagnosen und Gutachten sowie eigener Diagnostik erfasse ich die aktuelle Lernhaltung, den psychosozialen Zustand sowie den genauen Leistungsstand des Kindes. Die einzelnen Wahrnehmungsbereiche, Raum-Lage Orientierung, Motorik, Kognition, die Konzentrationsfähigkeit und die Lernmotivation werden überprüft. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für einen Therapieplan, der in Teilziele aufgegliedert und regelmäßig dokumentiert wird.

Ziel der Förderung

Mein individueller Ansatz sieht vor, jedes Kind entsprechend seinen Bedürfnissen optimal mit den zur Verfügung stehenden Stunden zu fördern.

Termine

Die Therapie findet 1 oder 2 Stunden (à 50 Minuten) wöchentlich an festen Terminen statt. Sie wird durch Eltern- und eventuell durch Lehrergespräche begleitet. Abgesagte Termine werden nach Möglichkeit nachgeholt. In den Schulferien findet in der Regel keine Therapie statt, Ausnahmen sind auf Wunsch der Eltern gerne möglich. 

Materialien und Methoden

Je nach Ausprägung der Teilleistungsstörung und nach Interesse des Kindes kommen in der Therapie vielfältige Materialien und Methoden zur Anwendung. Da Kinder unterschiedlich lernen und sich Art und Umfang der Defizite voneinander unterscheiden, muss das individuelle Therapie Konzept für jedes einzelne Kind erst erarbeitet werden.

Über den Inhalt und Verlauf der Förderung werden Protokolle oder Berichte erstellt. Das Kind arbeitet mit vorhandenem Material, zusätzliche Kosten entstehen den Eltern nicht.

Schweigepflicht

Wie Ärzte, Psychotherapeuten oder Lehrer stehe ich als Therapeutin unter Schweigepflicht. Nur wenn die Eltern einverstanden sind, nehme ich Kontakt auf zu den Lehrern oder Ärzten ihres Kindes. 

Verlauf der Therapie

Zur ersten Sitzung der Therapie kommen am besten beide Eltern ohne das Kind. So können Sie un­befangen die gegenwärtige Situation schildern. Auch ich habe viele Fragen. Wenn Sie bereits zur Diagnostik bei einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie waren, bringen Sie das entsprechende Gutachten mit. Bei LRS sind mir auch wichtig Schulzeugnisse, Hefte und Proben in den Fächern.   

 

Bei den nächsten Terminen steht dann das Kind im Mittelpunkt. Ich möchte seine Wünsche und Sorgen kennen lernen. Wir spielen etwas, malen oder lesen gemeinsam. Ich beobachte auch, welche Stärken das Kind hat. Wenn die Eltern einverstanden sind, nehme ich Kontakt auf zu den Lehrern Ihres Kindes und bitte um ihre Einschätzung. Auf der Basis aller Beobachtungen und Berichte erstelle ich einen detaillierten Förderplan, den wir ausführlich besprechen. Wichtige Therapieziele sind immer:

  • Die emotionale Situation des Kindes soll sich verbessern. Es soll neues Selbstvertrauen gewinnen und die feste Zuversicht, seine Schwierigkeiten meistern zu können.

  • Das Kind soll Erfolge erleben!

Das Einbeziehen der Eltern in das methodisch-didaktische Konzept ist ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Arbeit.

Kosten und Finanziehrungsmöglichkeiten:

  • Untersuchung mit Beratung und weitere Empfehlung (3 Sitzung á 60 min) - 250 Euro

  • Lerntherapie à 50 min - 80 Euro

  • Elterncoaching - 85 Euro

  • Die Kosten können vom Jugendamt Ebersberg übernommen werden; Gutachten erfordelich.

  • Die Therapiekosten sind i. d. R.  steuerlich absetzbar.

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